Strand · San Bartolomé de Tirajana
Playa El Veril
Ruhiger Strand mit goldgelbem Sand zwischen Playa del Inglés und San Agustín. Weniger Trubel als in Playa del Inglés, dafür Platz, ruhiges Wasser und Rieseneidechsen an der Promenade. Der Playa El Veril ist eine entspannte Alternative zu den großen Stränden im Süden.

Der Playa El Veril liegt im Südosten von Gran Canaria, in der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana. Er bildet den Übergang zwischen Playa del Inglés und San Agustín und beginnt direkt hinter dem lebhaftesten Teil des Ferienortes. Wer von dort weitergeht, kommt in eine offenere, ruhigere Küstenzone.
Der Strand
Die Playa El Veril besteht eigentlich aus mehreren kleinen, geschützten Buchten. Sie sind durch Wellenbrecher voneinander getrennt. Die erste Bucht heißt Playa El Cochino, die zweite Playa El Veril, offiziell werden oft alle Abschnitte unter dem Namen Veril geführt. Die Buchten sind künstlich angelegt: Für sie wurde heller Sand von der Playa de Las Canteras in Las Palmas hierher gebracht und über den ursprünglich dunklen, steinigen Untergrund gelegt. Dadurch gibt es heute weichen, goldgelben Sand, der stellenweise mit dunklerem Sand gemischt ist. Das Wasser ist klar und durch die Wellenbrecher ruhig, der Einstieg flach. Das macht den Strand auch für Kinder angenehm.
Ausstattung
Am Ende der zweiten Bucht findest du die Einrichtungen eines Stadtstrandes: Duschen, Toiletten und einen kleinen Kiosk. Sonnenliegen lassen sich mieten, sie sind aber oft schnell vergeben, also komm früh. Eine Rampe erleichtert den Zugang für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Oberhalb liegt ein Einkaufszentrum mit Restaurants, Supermarkt und Cafés, von deren Terrassen du einen weiten Blick über die Küste von Playa del Inglés hast. Der Strand erreichst du über Treppen von der Promenade oder vom Einkaufszentrum.
Rieseneidechsen an der Promenade
Ein besonderer Anblick: An den Steinen, in den Felsen und Büschen entlang der Strandpromenade siehst du oft große, auffällige Echsen. Es handelt sich um die Gran-Canaria-Rieseneidechse (Gallotia stehlini, auf Spanisch einfach Lagarto canario). Sie sind gut zu beobachten, vor allem in der Sonne auf den Steinen. Halte Abstand, füttere sie nicht und fasse sie nicht an - auch wenn sie zuweilen an Menschen gewöhnt sind.
Die Promenade: von Playa del Inglés bis San Agustín
Der Strand liegt am durchgehenden Küstenweg Paseo Costa Canaria. Er führt vom Ende der Avenida de Tirajana in Playa del Inglés bis zum Strand von San Agustín, rund 5 Kilometer weiter östlich. Die Promenade ist durchgehend gepflastert und ohne größere Steigungen, also bequem zu laufen. Sie verbindet:
Eine Wanderung ab Playa del Inglés zum Strand San Agustín ist rund 9 Kilometer lang und dauert etwa 2 Stunden mit nur geringem Höhenunterschied.
Anreise
Zu Fuß: Von Playa del Inglés über die Promenade, ideal als Spaziergang am Morgen oder am Abend. Vom Zentrum von Playa del Inglés sind es etwa 5 bis 10 Minuten bis zum Beginn der Buchten.
Mit dem Bus: Die Global-Linie 66 fährt von Maspalomas über San Agustín zum Flughafen, die Linie 1 verbindet Las Palmas mit dem Süden bis Puerto de Mogán. Aktuelle Zeiten findest du bei Global.
Mit dem Auto: Es gibt kostenlose Parkmöglichkeiten in der Nähe in den Seitenstraßen, in der Hauptsaison können sie knapp sein. Lasse keine Wertsachen sichtbar im Auto liegen.
Praktische Tipps
Sonne und Wind: Es gibt kaum Schatten. Sonnenschutz, Kopfbedeckung und Wasser gehören ins Gepäck. Bei starkem Wind kann der Sand aufgewirbelt werden.
Beste Zeit: Früh am Morgen oder am späteren Nachmittag, wenn es kühler und ruhiger ist.
Verpflegung: Das Einkaufszentrum oberhalb des Strandes und der Kiosk bieten Essen und Getränke, das Angebot am Strand selbst ist begrenzt.
Für wen: Paare, Spaziergänger, Fotografen, Familien und alle, die einen entspannten Strandtag ohne großen Trubel möchten.
Unser Tipp
Plane den Veril als Teil einer Strandwanderung ein: von Playa del Inglés zum Veril, weiter nach San Agustín, dort Mittagessen oder Kaffee und mit dem Bus zurück. Halte unterwegs die Kamera bereit, denn die Rieseneidechsen sind ein dankbares Motiv.
Lage
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